Aktivitäten ab 2020

Hier stellen wir Ihnen unsere Aktivitäten ab dem Jahre 2020 in chronologisch absteigender Reihenfolge vor.

 


 01. November 2022

Acht weitere Ostertäler in Deutschland

Hoof. Nachdem im vergangenen Jahr „Das saarländische Ostertal“ Thema der traditionellen Herbstveranstaltung des Heimat- und Kulturvereins Ostertal gewesen sei, werde es in diesem Jahr um acht weitere Ostertäler in ganz Deutschland gehen. Das teilte der Verein in einer Pressemeldung mit. Der Vortrag mit Lichtbildern finde am Dienstag, dem 1. November 2022 (Allerheiligen), um 17 Uhr im Kultur-Hoof in Hoof statt. Referent sei der Vereinsvorsitzende Hans Kirsch, der schon seit vielen Jahren nach Ostertälern außerhalb des Saarlandes forsche. Schon in den 1980er Jahren sei er beim Lesen der Memoiren von Albert Speer, dem Lieblingsarchitekten Adolf Hitlers und späteren Rüstungsminister, darauf gestoßen, dass Speer 1934/35 „in einem abgelegenen Hochtal der bayerischen Alpen, dem Ostertal“ ein Jagdhaus bewohnt habe, in dem er mit seinen Mitarbeitern an Plänen zur baulichen Umgestaltung der Reichshauptstadt  Berlin gearbeitet habe. Bei der Suche nach diesem bayerischen Ostertal habe er jedoch - drei Ostertäler in Bayern gefunden: eins in den Chiemgauer Alpen, eins im Allgäu und ein weiteres in Oberschwaben.


 August 2022

Eine Grabplatte gibt Rätsel auf

Osterbrücken. Ende April dieses Jahres fand das Ehepaar Jost aus Osterbrücken bei Gartenarbeiten hinter seinem Wohnanwesen im Hofweg eine zwei Zentimeter dicke Sandsteinplatte mit einer Fläche von circa 20 mal 20 Zentimeter, auf der Geburts- und Sterbedaten von zwei Kindern aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg eingearbeitet waren. Da die abgelesenen Namen den Findern nichts sagten, informierte man den Heimat- und Kulturverein Ostertal, dessen Familienbuch vielleicht weiterhelfen könnte. Zunächst galt es jedoch, Namen und Daten auf der Platte genau zu entziffern. Nach einigen Ermittlungen war zweifelsfrei zu lesen:


 August 2022

Müllablagerungen können gefährlich werden

Marth/Bubach. Auf einem Ackerfeld auf dem Buberg haben vor elf Jahren der Heimat- und Kulturverein Ostertal und der Bund Naturschutz Ostertal (BNO) eine hölzerne Orientierungs- und Aussichtsplattform errichtet, von der aus eine hervorragende Rundumsicht besteht und die von Wanderern und anderen Nutzern  gut angenommen wird. In letzter Zeit, so der Heimatverein in einer Pressemeldung, seien allerdings auf der Plattform und auf dem Boden darunter immer öfter Müllablagerungen festzustellen, die anderen Besuchern des Podests den Sehgenuss verderben und die auch gefährlich werden könnten. Zerbrochene Getränkeflaschen stellten für Tiere eine Verletzungsgefahr dar, auch könne das Glas bei starker Hitze zu Flächenbränden führen. Auch Grillen auf dem Podest, für das es Anhaltspunkte gebe, solle angesichts des trockenen Umfelds eigentlich tabu sein.


 Juli 2022

Trotz Corona-Zeit erfolgreiche Vereinsarbeit

Marth i.O. Zu einer Generalversammlung nach drei versammlungsfreien Jahren trafen sich die Mitglieder des Heimat- und Kulturvereins Ostertal wieder, diesmal im Gemeinschaftsraum des Feuerwehrgerätehauses in Marth. Sieben Mitglieder, so die Mitteilung des Vereins, habe der Verein in dieser Zeit durch Tod verloren, deren die Anwesenden eingangs gedachten. Erfreulicherweise, so der Vorsitzende später, seien in der Zeit aber auch vier junge Leute dem Verein beigetreten. Die Mitgliederzahl liege derzeit bei 83.

Wichtigste Aktivität in den letzten beiden Jahren sei die Herausgabe eines Familienbuches für die sieben Orte des mittleren Ostertales gewesen, sagte der Vereinsvorsitzende Hans Kirsch im Rechenschaftsbericht des Vorstandes. Bestellungen seien nicht nur aus der näheren Umgebung eingegangen, sondern aus ganz Deutschland. Der bei 1.350 Seiten sehr kundenfreundliche Verkaufspreis von 40 Euro habe womöglich dazu beigetragen. Kirsch bedankte sich besonders bei Hans Peter Klauck aus Wallerfangen, der nach dem Tod von Harri Drumm die Endbearbeitung des Familienbuches übernommen hatte.


 Mai 2021

Auf den Spuren des amerikanischen „Captain Daniel Little“

Die Vorfahren Klein stammten aus Bubach im Ostertal, fand der Heimat- und Kulturverein Ostertal heraus.

von Hans Kirsch

Familienforschung ist eine nicht ungefährliche Betätigung. Wieso? Nun, sie lässt einen nicht mehr los, wenn man einmal ernsthaft mit ihr begonnen hat. So ergeht es auch dem Ehepaar Wayne und Inge Lance aus Walnut in Kalifornien, USA, und ihrer Tochter Susan, die mit ihrer Familie in Bayern lebt. Inge Lance stammt aus Deutschland, aus dem Spessart, sie lebt aber schon mehr als fünfzig Jahre mit Ihrem Ehemann in den USA. Wayne Lance ist geborener Amerikaner, aber einer seiner Vorfahren soll im 18. Jahrhundert aus Deutschland, wahrscheinlich aus der Pfalz, nach den Vereinigten Staaten eingewandert sein. Und alle drei – Inge, Wayne und Susan – sind in den USA Mitglied einer Familien-Vereinigung, die sich „Nachfahren Captain Daniel Little“ nennt. Dieser Daniel Little ist der aus Deutschland gekommene Vorfahre von Wayne Lance, und die Familien-Vereinigung mit ihren 260 Mitgliedern hatte sich vor langer Zeit zum Ziel gesetzt, die genaue Herkunft des Einwanderers zu erforschen. Inge Lance ist zwar nur einfaches Mitglied der Vereinigung, aber aufgrund ihrer deutschen Sprachkenntnisse hat das Präsidium sie um Nachforschungen in Deutschland gebeten. Und deshalb hielt sie sich mit Ehemann Wayne und Tochter Susan im Juli 2019 schon einmal im Kreis Kusel auf.


 Mai 2022

Orte der Urheimat des „Captain Little“ besucht

Kusel/Bubach i.O.. Die emotionalsten Momente für die Besuchergruppe „Nachfahren Captain Daniel Little“ aus den Vereinigten Staaten gab es wohl bei ihren Besuchen in Kusel und St. Wendel-Bubach. Der gemeinsame Vorfahre, der ursprünglich Johann Daniel Klein hieß, wurde am 17. Dezember 1731 in Kusel geboren – seine Mutter stammte von hier -, die Familie des Vaters kam aus Bubach im Ostertal. Als Sechsjähriger wanderte Johann Daniel Klein 1737 mit seinen Eltern nach Pennsylvania in Nordamerika aus, später gründete er zusammen mit anderen Auswanderern in North Carolina die Siedlung Salisbury und erreichte beim Militär den Rang eines Hauptmannes („Captain“). In seiner neuen Heimat wurde er zu einem angesehenen und wohlhabenden Mann, der aber schon 1775 im Alter von 43 Jahren verstarb.

Seine Nachfahren, die in vielen Staaten der USA leben, haben sich zu einer Großfamilie zusammengefunden, die immer wieder Familientreffen veranstaltet. Allerdings wusste man bis vor drei Jahren nicht, wo genau der „Captain“ herstammte. Das fand dann der Heimat- und Kulturverein Ostertal heraus, mit Unterstützung von Michael Cappel aus Jettenbach. Schon 2020 wollten mehr als 30 „Familienangehörige“ die Urheimat ihres Vorfahren besuchen, aber das Coronavirus vereitelte den Plan. Ende Mai dieses Jahres kamen dann neun Nachfahren über den Ozean und besuchten Orte, wo der „Captain“ als Kind gelebt hatte.

Februar 2022

 

Liebe Vereinsmitglieder,

da die Corona-Pandemie uns immer noch im Griff hat und wir deshalb keine Mitgliederversammlung durchführen können, will ich Euch wenigstens auf schriftlichem Wege die wichtigsten Informationen aus der Vereinsarbeit zukommen lassen.

Das Allerwichtigste zuerst: Unser Familienbuch „Die Einwohner des mittleren Ostertals bis 1910“ ist kurz vor Weihnachten 2021 erschienen und mittlerweile ca. 200mal verkauft. Nach dem Tod von Harri Drumm hatten wir mit Hans Peter Klauck aus Saarwellingen einen Familienforscher gefunden, der die von unserem Forscher-Team gesammelten Daten im OMEGA-Programm in eine geeignete Form brachte und die für den Druck erforderlichen Dateien erstellte. Diese wochenlange Arbeit hat Klauck übrigens ohne Honorarforderung getan. Da die von uns beauftragte Druckerei nur Bücher mit höchstens 600 Seiten drucken kann, mussten wir die insgesamt 1.373 Seiten auf drei Teilbände aufteilen. Den Verkaufspreis von insgesamt 40 Euro haben wir bewusst kundenfreundlich gehalten. Einen Druckkostenzuschuss hat uns dankenswerter Weise die Saartoto-GmbH zukommen lassen. Zu danken haben wir insgesamt unserem Familienforscher-Team, Hans Peter Klauck und jetzt bei Verkauf, Versand und Abrechnung Ewald und Stephan Wailersbacher, die seit dem Erscheinen des Buches den Vertrieb in hervorragender Weise handhaben.


 November 2021

 

Die Einwohner des mittleren Ostertals vor 1910

Das Familienbuch für das mittlere Ostertal ist da!

 

Niederkirchen im Ostertal. Das Familienbuch „Die Einwohner des mittleren Ostertals vor 1910“ liegt jetzt vor. Das teilte der Herausgeber, der Heimat- und Kulturverein Ostertal, in einer Pressemeldung mit. Es umfasst Familien und Einzelpersonen der Gemeinden Bubach, Hoof, Marth, Niederkirchen, Osterbrücken, Saal und Selchenbach. Diese Gemeinden bildeten von 1818 bis 1947 die pfälzische Bürgermeisterei Niederkirchen im Ostertal. Außer der Ortsgemeinde Selchenbach, die bei der Pfalz verblieb, gehören die Orte heute zur saarländischen Kreisstadt St. Wendel.


November 2021

 

Zwei Vorträge mit Bildern über „Das saarländische Ostertal“

Hoof. Über die vielfältigen Aspekte des Themas „Das saarländische Ostertal“ werde der Heimat- und Kulturverein Ostertal Anfang November in zwei Vortragsveranstaltungen im Saal des „Kultur-Hoofs“ in Hoof informieren. Das teilte der Vereinsvorsitzende Hans Kirsch in einer Pressemeldung mit. „Nach Saar und Blies ist die Oster mit 30 Kilometern das drittlängste Fließgewässer des Saarlandes. Der Bach entspringt auf dem Weiselberg bei Oberkirchen und fließt über Niederkirchen und Fürth bis nach Wiebelskirchen, wo er in die Blies einmündet. Geradezu idyllisch ist dieses Tal – was vor allem von Besuchern aus entfernteren Gegenden hervorgehoben wird.“


 September 2021

Historische Ansichten aus dem Ostertal

Niederkirchen. Einen Bildkalender für das Jahr 2022 bringt der Heimat- und Kulturverein Ostertal heraus. Es sind überwiegend historische Aufnahmen, die vom Verein für die zwölf Monatsblätter ausgesucht wurden. Auf dem Titelblatt ist ein coloriertes Bild von Osterbrücken aus dem Jahr 1912 zu sehen mit einem Blickfenster auf die „Mühle und Spezereihandlung Gebr. Brücher“. Das Juli-Blatt zeigt eine Aufnahme vom Sängerfest in Selchenbach im Juli 1954 mit dem Ehrengast und frischen Fußballweltmeister Horst Eckel sowie Landes- und Kommunalpolitikern aus dem Kreis Kusel und dem Ostertal. Das September-Blatt zeigt Hoofer Bergleute anlässlich des dortigen Heimatfestes 1968. Der Druck des Kalenders erfolgte bei der Kalender-Agentur Verden an der Aller.


Januar 2021

Heimat- und Kulturverein Ostertal

Vorsitzender: Hans Kirsch, Selchenbach, Alte Str. 9, 06384/925703

 

Liebe Vereinsmitglieder,

während des Jahres 2020 stand aufgrund der Corona-Pandemie das Vereinsleben weitgehend still. Die letzte gemeinsame Tätigkeit war die Mitgliederversammlung Ende Februar 2020. Ausgefallen ist etwa unsere Vortragsveranstaltung zum Thema „Ostertal“ am 1. November, ebenso der „Tag des St. Wendeler Landes“, an dem wir zum Thema „Verschwundene Orte“ mit der Bubacher Villa rustica teilnehmen wollten.


 März 2020

Mitgliederversammlung am 2. März 2020 in Niederkirchen

Niederkirchen. Im Mai dieses Jahres komme die Großfamilie der Nachfahren eines gewissen „Captain Daniel Little“ aus den Vereinigten Staaten ins Ostertal und in die Westpfalz. Diese Mitteilung konnte der Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins Ostertal, Hans Kirsch, der Mitgliederversammlung des Vereins im DRK-Heim Niederkirchen machen. Die Nachkommen hätten lange nicht gewusst, wo ihr Vorfahre eigentlich herkam. Im vergangenen Jahr hätten dann die Familienforscher des Heimat- und Kulturvereins Ostertal herausgefunden, dass die Familie des „Captain“ (1731 – 1775), der als Sechsjähriger mit seinen Eltern nach Pennsylvanien ausgewandert sei, aus Bubach im Ostertal stammte. Der „Captain“ hieß früher Johann Daniel Klein, seine Vorfahren seien bis 1611 in Bubach nachweisbar. Die Besuchergruppe wird etwa 25 Personen umfassen, die in einem Hotel in St. Wendel untergebracht sein werden. Besuche seien in Bubach, in Konken und auf der Burg Lichtenberg geplant.

Zum Seitenanfang